Quelle: http://www.schabernack-guestrow.de/article/view/2459/1/


Home - Programm 2019 1. Fachliche Kompetenz 1.1 Pädagogische Arbeit mit Zielgruppen 1.1.3 Sozialpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen von 6-18 Jahren und jungen Volljährigen

Stationäre Hilfen wie die Unterbringung in einer Pflegefamilie oder im Heim werden oft mit Eintritt in die Volljährigkeit beendet. Das stellt die betroffenen jungen Menschen vor besondere Herausforderungen, denn sie müssen ihren weiteren Lebensweg zumeist mit wenig Unterstützung bewältigen.

In dieser Fortbildung wird eine Einführung in den aktuellen Forschungsstand in Deutschland im Hinblick auf die Situation von jungen Erwachsenen aus stationären Hilfen gegeben. Dabei wird auch die Perspektive der Adressaten vorgestellt. Neben rechtlichen Grundlagen wie dem § 41 SGB VIII wird die Schnittstellenproblematik des Übergangs in andere Sozialleitungssysteme bei Hilfeende beleuchtet.

In der Fortbildung werden konkrete Elemente einer guten Praxis der Übergangsbegleitung vorgestellt und diskutiert; das Modell einer Hilfeplanung für Jugendliche/Erwachsene (Übergangsplanung) wird vertieft. Zudem sollen Ansatzpunkte dafür entwickelt werden, wie die eigene Praxis der Übergangsbegleitung verbessert werden kann. Es besteht die Möglichkeit zur Beratung eigener Praxisfälle und Fragen.

Schwerpunkte:
Einführung in die Thematik Care Leaver/Perspektive der Adressaten
Rechtsanspruch gem. § 41 SGB VIII
Übergang in andere Sozialleistungssysteme bei Hilfeende
Elemente einer guten Praxis der Übergangsbegleitung/Vertiefung des Modells „Übergangsplanung“
Erarbeitung von Ansätzen zur Weiterentwicklung der eigenen Praxis

Termin:
20.05.2019

Dozentin:
Britta Sievers

Seminarbegleitung:
Christian Bull

Kosten:
65,00 Euro