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Home - Programm 2019 1. Fachliche Kompetenz 1.2 Pädagogische Querschnittsthemen 1.2.1 Teilhabe: Inklusion Integration und Beteiligung

K31/19 Facherzieherin/Facherzieher für Inklusionspädagogik und heilpädagogische Assistenz

Ziel ist es, die Teilnehmenden zu Fachkräften im Rahmen der Inklusion weiterzubilden. Die Teilnehmenden sollen mit dem Abschluss Sachverhalte im heilpädagogischen Grundverständnis verstehen lernen und die Schnittstelle zu vor Ort wirkenden Heilpädagoginnen und -pädagogen und Therapeutinnen und Therapeuten sein und diagnostische Informationen behandeln. Dabei ist wichtig zu wissen, dass vor Ort wirkende Fachkräfte nicht aufgrund dieser Qualifikation ersetzt werden sollen.

Das Thema Inklusion nimmt seit einigen Jahren im pädagogischen Bereich einen breiten Raum ein. Oftmals sind viele pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindertageseinrichtungen und Schulen damit verunsichert oder überfordert, gezielt inklusivpädagogisch zu arbeiten. Dieses Seminar setzt an diesem Punkt an und soll ein Stück Klarheit in den sich veränderten Arbeitsbereich bringen.

Wie ist der Weiterbildungsverlauf gestaltet?
Was kann ich mit dieser Weiterbildung anfangen?
Die Weiterbildung ist in insgesamt sechs zweitägige Module eingeteilt, die thematisch aufeinander aufbauen.
Die Einteilung dieser Seminare ist in „Theorie/Praxis inklusiven Handelns“ gegliedert und lässt genügend Raum für Diskussionen und dem Betrachten praktischer Fälle aus dem unmittelbaren Arbeitsfeld.
Das pädagogische Berufsprofil soll mit dieser Qualifikation im Spektrum der Diversität geschärft werden und die elementarpädagogischen Grundkenntnisse mit Elementen der heilpädagogischen Arbeit erweitern und schärfen. Die Teilnehmenden bekommen am Ende eines jeden Moduls Aufgaben, die zum Vertiefen der Themen gedacht sind und letztendlich in eine schriftliche Abschlussarbeit münden.
Diese ist die Grundlage für das Kolloquium, einem Fachgespräch, einhergehend mit einer Gruppenpräsentation aller Teilnehmenden.

Modul 1:
Theorie inklusiven Handelns

Inhalte - Grundhaltung - Hintergründe
Einführung und Überblick über den Bereich der Inklusion und Heilpädagogik
• Grundlagen und Bedeutung inklusiver Arbeit im pädagogischen Umfeld; Grundhaltung und Leitbilder, die eigene Rolle als Pädagogin und Pädagoge in der Inklusion
• Begriffsklärung Inklusion, Hintergründe zur Geschichte und zum aktuellen Stand der Debatte Vielfalt als Herausforderung und Chance verstehen und begreifen lernen
• „Mein Arbeitsfeld unter dem Aspekt der Inklusion“- Wie inklusiv arbeite ich schon?

Modul 2:
Theorie und Praxis inklusiven Handelns

Entwicklungspsychologische Grundlagen – Bausteine pränataler und frühkindlicher Entwicklung, Wahrnehmungsentwicklung und -förderung
• Entwicklungspsychologische Grundlagen und neurologische Hintergründe zum Thema Wahrnehmungsverarbeitung und sensomotorische Entwicklung Sinne und Motorik, Sensorische Integration
• „Ab in´s Leben“- pränatale und frühkindliche Entwicklung
• Die Sinne wecken - kreativtherapeutische Wahrnehmungsförderung

Modul 3
Theorie und Praxis inklusiven Handelns

„Wenn ein Kind „anders“ ist.“
Klinische Aspekte zu Pathologie, Behinderung und Frühintervention
• Vom anders sein - von Herausforderungen in der inklusiver Arbeit
• Früherkennung von Behinderung, Behinderungsarten
• Das Arbeiten im Sinne der „Basalen Stimulation“, Regulationsstörungen im frühen Kindesalter und der Umgang damit

Modul 4:
Praxis inklusiven Handelns

Förderdiagnostik und die Arbeit mit Angehörigen
• Vorstellung verschiedener Förderansätze - Leitbilder, Grundhaltungen und Konzepte
• Förderplanung im praktischen Kontext
• Das besondere Kind im Familiensystem - Systemische Sichtweise und Genogrammarbeit in der diagnostischen Arbeit

Modul 5:
Theorie und Praxis inklusiven Handelns

Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen im Rahmen von Begleitung
• „Mein Kind ist krank.“ „Mein Kind ist behindert.“- Vom Loslassen und Akzeptieren; Trauerbewältigung in der Eltern- und Angehörigenarbeit
• Möglichkeit zu Fragen über den gesamten Themenkomplex, ergänzende Themen, orientierend an den individuellen Bedürfnissen der Lerngruppe

Modul 6:
Kolloquium

Hausarbeit, Einzelgespräch, Gruppenarbeit einer Präsentation, Evaluation

Termine:
10.05. - 11.05.2019
21.06. - 22.06.2019
23.08. - 24.08.2019
25.10. - 26.10.2019
15.11. - 16.11.2019
10.01. - 11.01.2020

Kursleitung:
Peter Kirst

Dozent:
Peter Kirst

Kursbegleitung:
Barbara Bruer

Kosten:
1.050,00 Euro zzgl. Übernachtung

Bildungskonzeption M–V
Modul 1.1 und Modul 5



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