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Home - Programm 2018 1. Fachliche Kompetenz 1.1 Pädagogische Arbeit mit Zielgruppen 1.1.5 Arbeit mit Familien

B2-125-18 Medienkompetenztraining

Termin:
14.05. - 15.05.2018
Bildungskonzeption M–V
Modul 1.2


Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Es besteht ein großes Bedürfnis, viele unterschiedliche Medien zu besitzen und zu nutzen. Die Mediennutzung birgt in diversen Gefährdungsbereichen jedoch konkrete Risiken in sich, beispielsweise durch die Nutzung von sozialen Netzwerken, Cyber-Mobbing, Pädophilie im Netz, aber auch aufgrund der Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten. Obwohl viele Kinder und Jugendliche die Neuen Medien oft schon technisch kompetent nutzen, gehen sie dennoch vielfach fahrlässig mit ihren persönlichen Daten um, verletzen, wissend oder unwissend, Gesetze und nutzen Medieninhalte, die als jugendgefährdend einzustufen sind. Um zu einem bewussten und kompetenten Umgang mit den Neuen Medien zu gelangen, brauchen Kinder und Jugendliche Hilfestellung auch von pädagogischen Fachkräften.

Das Medienkompetenztraining hat zum Ziel, ein Bewusstsein für die Risiken der Neuen Medien zu vermitteln. Die aktuellen Themen und Erfahrungen aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werden kritisch analysiert und unter Gesichtspunkten wie Gesetzeslage und Datenschutz sowie unter einer ethischen und moralischen Betrachtung diskutiert. Die Teilnehmenden sollen dadurch ein geschärftes Bewusstsein und neue Kompetenzen entwickeln.
Und das alles mit viel Spaß!

Themen des Medienkompetenztrainings

1. Cybermobbing und Datenschutz
Eine eigene Präsenz im Netz kann den Missbrauch von Daten- und Bildmaterial fördern oder zum Ziel für virtuelles Mobben, Beleidigen und Ausgrenzungen werden. Zudem können allzu freizügige Bilder und Posen auf den Profilen „Anmacher“ oder gar pädosexuelle Täter ansprechen. Im Training werden diese Aspekte thematisiert sowie auf die möglicherweise schwerwiegenden Folgen von Cybermobbing eingegangen und Handlungsmöglichkeiten zum Schutz vor oder bei solchen Aktivitäten aufgezeigt.

2. Urheberrecht & Persönlichkeitsrechte
Selbst noch so vorsichtige Internetnutzer laufen Gefahr in Konflikt mit dem Gesetz zu kommen. Ein häufiger Grund ist die Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten. Hinzu kommen Abo-Fallen und (unrechtmäßige) Mahnbescheide. Vielfach ist den Nutzern nicht bewusst, dass die Nutzung und der Download nur unter der Berücksichtigung bestehender Gesetzeslagen erfolgen dürfen. Daher ist es notwendig, die Teilnehmenden über die rechtlichen Grundlagen und bei Nichtbefolgung über die rechtlichen und finanziellen Folgen zu informieren und das Bewusstsein für geistiges Eigentum (auch im Internet) zu schärfen.

3. Gewalt- und suchtgefährdende PC- und Konsolenspiele
Sehr schnell werden gesellschaftlich Verbote für z.B. Egoshooter gefordert. Es wird sich nur selten mit den Inhalten, Strukturen und Motiven der User differenziert auseinandergesetzt. Wissenschaftlich unbestritten ist, dass Gewaltspiele einen negativen Einfluss haben „können“. Es gibt aber zahlreiche Aspekte und Einflussgrößen dabei zu beachten. Diese, aber auch einzelne Spielformen, werden gemeinsam auf ihre Risikofaktoren analysiert und mit den geltenden Normen und Werten abgeglichen.

Dozentin:
Damaris Freischlad

Seminarbegleitung:
Birgit Müller

Kosten:
130,00 Euro
zzgl. Übernachtung



Schabernack e.V, Schabernack 70, 18273 Güstrow,
Tel.: 03843/83380, Fax.: 03843/833822





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