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B2-65-18 Professionelle Konfliktlösungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Termine:
09.04. - 10.04.2018
15.05. - 16.05.2018

Teil I: Stärken stärken – Das eigene Verhalten in belastenden Situationen
Um einen Konflikt erfolgreich zu bewältigen, braucht es sowohl Wissen und Können bzgl. Techniken und Strategien als auch ein Bewusstsein dafür, durch welche Haltungen, Normen, Gedanken, unbewusste Gesten oder Blicke man selbst Einfluss auf eine Situation nimmt. Möglicherweise bedauert man im Nachhinein, was man selbst gesagt, getan oder unterlassen hat. Es wird gar an den eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen gezweifelt. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie die eigenen Kompetenzen auch in anspruchsvollen Situationen eingesetzt werden und der Transfer vom theoretischen Wissen in die Umsetzung gelingen kann. In diesem Seminar machen die Teilnehmenden sich Ihre eigenen Stärken bewusst. Denn Herausforderungen und Schwierigkeiten können nur mit den verfügbaren Fähigkeiten bewältigt werden. Im Seminar werden u.a. mit den Teilnehmenden Situationen herausgearbeitet, in denen sie durch ihre Fähigkeiten belastende Situationen bereits erfolgreich bewältigt haben. Auch erhalten sie Tipps und Strategien, um eigene unangemessene Verhaltensweisen zu erkennen und zu verändern. Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmenden im Anschluss unter Stress souverän und handlungskompetent in Konflikten agieren.

Schwerpunkte:
• Automatisierte und selektive Wahrnehmungsprozesse
• Individuelle Bewertungs- und Handlungsprofile unter Stress
• Eigene Verhaltensmerkmale unter Stress, Angst und Wut
• Einflussfaktoren in Konflikten
• Selbstbewusstsein und Selbstwirksamkeit
• Persönliche Stärkenanalyse, Alleinstellungsmerkmale und Erfolgserlebnisse
• Ich-Stärkung und Selbstbehauptung
• (Positiver) Umgang mit Fehlern
• Verbesserung von Konfliktkompetenz

Teil II: Handlungskompetenz in konkreten Konfliktsituationen
Auf Grundlage konkreter Fallbeispiele der Teilnehmenden werden unterschiedliche Einflussgrößen auf Konflikte analysiert. Zum einen werden mögliche Motive und Verhaltensstrategien/-muster der Konfliktpartner betrachtet, zum anderen werden mögliche eigene Anteile am Konflikt, wie individuelle Stressauslöser, Kommunikationsstrategien oder automatisierte Verhaltensmuster unter Stress beleuchtet. Auf dieser Grundlage werden, unter Berücksichtigung bestehender Kompetenzen, individuelle Deeskalations- und Konfliktlösungsstrategien zur Verhaltensoptimierung entwickelt und mit neuen Techniken/Strategien ergänzt.

Diese kognitiven Prozesse werden kontinuierlich durch erlebnis-orientierte Methoden zur Selbstreflexion begleitet. Nach der analytischen und lösungsorientierten Vorbereitung erleben die Teilnehmenden in Konfliktsimulationen, ihre Kompetenzen auch unter Stress bewusst und zielorientiert einzusetzen. Diese Methodik zur effektiven Verankerung und Abrufbarkeit individueller Kompetenzen wird durch Videofeedback sowie durch kollegiales Feedback wirksam unterstützt.
Eine Bereitschaft zur Selbsterfahrung wird vorausgesetzt.

Schwerpunkte:
• Impuls- und Selbstkontrolle
• Deeskalationstechniken
• Kommunikation unter Stress
• Unterbrechung von Erregungsspiralen
• Aggressions- und Konflikttypen
• Konfliktsimulationen
• Videofeedback
• Selbstschutztechniken

Dozent:
Dr. Mathias Wolter

Seminarbegleitung:
Birgit Müller

Kosten:
260,00 Euro zzgl. Übernachtung



Schabernack e.V, Schabernack 70, 18273 Güstrow,
Tel.: 03843/83380, Fax.: 03843/833822





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