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M3-14-18 Das Recht des Kindes auf Spielen/Bildung

Spiel- und Bewegungsräume sind Bildungsräume



Termin:
05.04. - 06.04.2018
Bildungskonzeption M–V
Modul 2.2

Für Kinder ist es nur natürlich zu lernen. Dies geschieht über Bewegung – im freien Spiel. Der von der Natur dafür vorgesehene Platz ist die Kindheit. Die Kinder haben ein Recht auf Kindheit, Spielen, Bildung.

Kinder können sich nur selber bilden. Statt den Alltag zu verschulen, sollten wir schon ab dem Kleinkindalter Kindern konzeptionell Gelegenheit zum freien Spiel geben. So können wir sicher sein, dass ihre Bewegungsentwicklung gelingt, die die Basis für ihre Persönlichkeitsentfaltung ist, und dass sie beim Eintritt in die Schule über Schul- und Lebenskompetenz verfügen.

Dass heutzutage beim Schuleintritt eine wachsende Zahl von Kindern Probleme mit sich und mit dem Lernen hat, hängt mit den heutigen Aufwachsbedingungen und ihren Folgen für Kinder
zusammen. Statt die Ursachen bei den Kindern zu suchen, müssen wir Erwachsenen uns z.B. fragen:
• Wie begleiten wir Kinder so, dass sie ihre natürliche Neugierde und Entdeckerlust nicht verlieren?
• Lassen wir dem kindlichen Forschergeist im Spielen freien Lauf oder engen wir ihn mit unseren gut gemeinten Bildungsangeboten eher ein?
• Achten wir darauf, dass Kinder von Anfang an die Chance auf eine vollständige Bewegungsentwicklung bekommen?
• Bieten institutionelle Betreuungsangebote genügend Raum für das freie Spiel?

Wichtige Impulse für eine an der natürlichen Lern- und Auseinandersetzungsbereitschaft von Kindern orientierten Begleitung können wir aus der Arbeit von Emmi Pikler (1902-1984) und Elfriede Hengstenberg (1892-1992) schöpfen. Mit Pikler stellen wir die Weichen für ein gesundes Aufwachsen von Anfang an. Mit Hengstenberg sorgen wir für Nachentfaltungsprozesse nicht nur bei jungen Kindern, sondern auch noch bei Schulkindern (Hort). Auf die bewährte Spielpraxis dieser beiden Pädagoginnen beziehen wir uns theoretisch und praktisch (Bewegungs- und Spielexperimente).

Dozent:
Peter Fuchs

Seminarbegleitung:
Barbara Bruer

Kosten:
150,00 Euro zzgl. Übernachtung



Schabernack e.V, Schabernack 70, 18273 Güstrow,
Tel.: 03843/83380, Fax.: 03843/833822





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