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69/17 Wie viel Aufsicht ist genug?

Termin:
29.05.2017

Diese Frage wird häufig gestellt, wenn es um die korrekte Aufsichtsführung in Einrichtungen der Jugendhilfe geht.
Man mag es sich nicht vorstellen, aber Unfälle mit Kindern und Jugendlichen können passieren, ob in der Gruppe beim Spiel, beim Toben im Außenbereich oder beim Ausflug. Wenn ein Kind verletzt wird, kommt automatisch die Frage: Hätte das nicht verhindert werden müssen?

Träger von Einrichtungen und die von ihnen eingesetzten Fachkräfte haben die Verpflichtung, an Stelle der Eltern für deren Kinder zu sorgen und darauf aufzupassen, dass sie keinen Schaden erleiden. Aber muss man sie deshalb ständig überwachen, stets hinzuspringen, wenn Gefahr droht? Darf oder muss man sogar den Kindern einen Freiraum lassen, damit sie sich ausprobieren und eigene Erfahrungen machen können?

In dem Seminar wollen wir an Hand von Beispielsfällen Kriterien für die Aufsichtspflicht erarbeiten und zivilrechtliche, versicherungsrechtliche und strafrechtliche Risiken der Arbeit mit Kindern näher beleuchten. Neben der Frage nach Aufsichtspflicht und Haftung geht es auch darum, wie Unfälle vermieden werden können und welche Notfallmaßnahmen bei einem Unfall getroffen werden müssen, um den Schaden zu mildern. Dabei soll auf Fragestellungen aus der Praxis, die Erfahrungen und gegebenenfalls auch auf die Ängste der Teilnehmer_innen besonders eingegangen werden.

Seminarinhalte:
- Aufsichtspflicht von Erziehungskräften als Auftrag von Eltern und Trägern
- Dimensionen der Aufsichtspflicht in Einrichtungen der Jugendhilfe
- Pädagogik und Aufsichtspflicht –wie geht das zusammen?
- Aufsichtspflicht und die Verantwortung von Trägern und Leitungskräften
- Aufsichtspflicht und gesetzliche Unfallversicherung
- Aufsichtspflicht und Kinderschutz
- Strafrechtliche Verantwortung

Dozentin:
Birgit Müller

Seminarbegleitung:
Birgit Müller

Kosten:
65,00 Euro



Schabernack e.V, Schabernack 70, 18273 Güstrow,
Tel.: 03843/83380, Fax.: 03843/833822





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